(Micmacs à tire-larigot)
Komödie - Frankreich 2009
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 104 Min. - Verleih: Kinowelt
Start: 22.07.2010
Inhalt:
Durch eine Landmine verliert der kleine Bazil seinen Vater und auch die Mutter, die den Tod ihres Mannes nicht verkraftet. Der Junge landet im Heim. 20 Jahre später trifft ihn als Videoverkäufer eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf. Als Wohnungsloser wird er von einer Gruppe von Außenseitern aufgenommen, die zu einer Ersatzfamilie für ihn wird. Als Bazil zufällig auf die Waffenkonzerne stößt, die für den Tod seines Vaters und seine Kugel im Kopf verantwortlich sind, schmiedet er mit seinen neuen Freunden einen Plan, die konkurrierenden Waffenhändler gegeneinander auszuspielen.
Meine Meinung:
Jean-Pierre Jeunets jüngster Streich - es ist ein Geniestreich geworden. So viel Kreativität, Einfallsreichtum und Freude am Filmemachen habe ich seit längerem nicht mehr im Kino erleben dürfen.
Bazil (Dany Boon aus den SCHTIS) ist obdachlos, nachdem ihn durch unglückliche Zufälle eine Kugel direkt in den Kopf trifft. Da ihn das Leben übel mitgespielt hat beginnt einen sehr gut inszenierten Rachefeldzug, der von detailverliebten Einfällen nur so strotzt.
Abgesehen davon findet man hier nicht nur bekannte Gesichter wieder, sondern auch den üblichen Charme und die skurrilen Charaktere. Es spricht also alles für einen gelungenen Kinoabend.
8 von 10 fliegenden Menschen